Seminarprogramm

Ausbildung zum Berufsbetreuer
Eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Berufsbetreuer hat der Gesetzgeber bewußt nicht vorgeschrieben. Stattdessen soll sich jeder angehende Betreuer in eigener Verantwortung das erforderliche Wissen aneignen.
Das Weinsberger Forum wurde 1998 von Rechtsanwalt Werner Beroll und Thomas Baum gegründet und führt seitdem Seminare und Kurse zum Betreuungsrecht mit bundesweit anerkannten Fachleuten als Referenten durch.
Seminarangebote
Aktuelles
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Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer (Modul 1)
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| Intensivlehrgang "Betreuung von Erwachsenen" - Modul 1 | 26.–30.03.2012 Bad Honnef |
| Intensivlehrgang "Betreuung von Erwachsenen" - Modul 1 | 07.–11.05.2012 Schöntal |
Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer (Module 2 - 4)
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Modul 3 | 06.–10.02.2012 Beilngries / Bayern |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Modul 2 | 26.–30.03.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Modul 4 | 11.–15.06.2012 Beilngries / Bayern |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Modul 3 | 18.–22.06.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Klausur | 23.06.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Modul 2 | 08.–12.10.2012 Beilngries / Bayern |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Klausur | 13.10.2012 Beilngries / Bayern |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Modul 3 | 15.–19.10.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Modul 4 | 05.–09.11.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs zum Berufsbetreuer - Modul 2 | 26.–30.11.2012 Bad Honnef |
Nachlass / Erbrecht
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| Zertifikatskurs Testamentsvollstreckung | 26.–29.03.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs Nachlasspflegschaft | 26.–29.03.2012 Schöntal |
| Erbrecht für die Praxis der rechtlichen Betreuung | 29.03.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs Erbenermittlung | 23.–25.04.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs Nachlasspflegschaft | 18.–21.06.2012 Nütschau bei Hamburg |
| Zertifikatskurs Nachlasspflegschaft | 24.–27.09.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs Erbenermittlung | 12.–14.11.2012 Schöntal |
Verfahrenspflegschaft
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| Zertifikatskurs Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen, Umgangspfleger | 23.–27.04.2012 Bad Honnef |
| Zertifikatskurs Verfahrenspflegschaft in Betreuungs- und Unterbringungssachen | 11.–14.06.2012 Schöntal |
| Zertifikatskurs Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen, Umgangspfleger | 18.–22.06.2012 Schöntal |
| Zertifikatskurs Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen, Umgangspfleger | 27.–31.08.2012 Nütschau bei Hamburg |
Sozial-, Verwaltungs- und Zivilrecht
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| SGB II - Grundsicherung für Arbeitssuchende | 06.02.2012 Beilngries / Bayern |
| Die Sozialhilfe - SGB XII | 07.02.2012 Beilngries / Bayern |
| Die gesetzliche Krankenversicherung | 08.02.2012 Beilngries / Bayern |
| Vergütung / allgemeines Zivilrecht | 11.06.2012 Beilngries / Bayern |
| SGB II - Grundsicherung für Arbeitssuchende | 20.06.2012 Bad Honnef |
| Die Sozialhilfe - SGB XII | 21.06.2012 Bad Honnef |
| Die gesetzliche Krankenversicherung | 22.06.2012 Bad Honnef |
Betreuungsbehörden und -verein
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Büro- und Arbeitsorganisation
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| Die Betreuertätigkeiten optimal organisieren und rationalisieren | 13.–14.06.2012 Beilngries / Bayern |
Psychologie / Kommunikation
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| Der Umgang mit alkoholkranken Betreuten | 09.02.2012 Beilngries / Bayern |
| Der Umgang mit psychotisch erkrankten Betreuten | 10.02.2012 Beilngries / Bayern |
| Der Betreuer als Beziehungsmanager | 15.06.2012 Beilngries / Bayern |
| Der Umgang mit alkoholkranken Betreuten | 18.06.2012 Bad Honnef |
| Der Umgang mit psychotisch erkrankten Betreuten | 19.06.2012 Bad Honnef |
Haftung
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| Haftungsrecht für Betreuer | 28.03.2012 Bad Honnef |
Aufgabenkreise
| Titel | Datum / Stadt |
|---|---|
| Das Privatinsolvenzverfahren | 13.02.2012 Bad Honnef |
| Aufgabenkreis Vermögenssorge | 26.–27.03.2012 Bad Honnef |
| Aufgabenkreise Gesundheitsfürsorge und freiheitsentziehende Maßnahmen | 29.03.2012 Bad Honnef |
| Aufgabenkreise Aufenthaltsbestimmung und Wohnungsangelegenheiten | 30.03.2012 Bad Honnef |
Was ist eine gesetzliche Betreuung
In Deutschland stehen ca. 1,3 Millionen Menschen unter Betreuung (Stand Januar 2007). Aufgrund der demographischen Entwicklung wird in den nächsten Jahren weiterhin mit einem Anstieg der Betreuungsfälle gerechnet.
Eine Betreuung wird vom Betreuungsgericht angeordnet, wenn der Betroffene infolge einer körperlichen, seelischen oder geistigen Erkrankung nicht in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu besorgen.
Typische Krankheiten, die einer Betreuung zugrunde liegen, sind Altersdemenzen (z.B. Alzheimersche Demenz), Psychosen (Schizophrenie, Manie, Depressionen..), Suchtkrankheiten (insbesondere Alkoholismus) und geistige Behinderungen .
Die Anregung einer Betreuung (z.B. 85-jähriger Mann lebt allein in Wohnung und verwahrlost zunehmend) erfolgt bei der Betreuungsbehörde oder direkt beim Betreuungsgericht. Die Betreuungsbehörde erstellt in der Regel für das Betreuungsgericht einen Sozialbericht. Der Betreuungsrichter holt dann ein medizinisches Sachverständigengutachten ein, in dem zur Erforderlichkeit und zum Umfang der Betreuung Stellung genommen wird. Nach der Anhörung des Betroffenen durch das Betreuungsgericht wird die Betreuung angeordnet und ein geeigneter Betreuer bestellt.
Bei der Anordnung der Betreuung werden die einzelnen Aufgabenkreise angeordnet. Der Betreuer darf nur innerhalb dieser angeordneten Aufgabenkreise tätig werden.
Die typischen Aufgabenkreise sind:
- Vermögenssorge,
- Aufenthaltsbestimmung,
- Wohnungsangelegenheiten,
- Gesundheitsfürsorge,
- freiheitsentziehende Maßnahmen (Unterbringungen, Anbringung von Bettgittern..),
- Anhalten und Öffnen der Post.
Die Betreuung wird vom Betreuungsgericht für einen bestimmten Zeitraum angeordnet. Spätestens nach sieben Jahren müssen die Voraussetzungen erneut überprüft werden. Stellt sich heraus, dass die Betreuung nicht mehr erforderlich ist, wird sie aufgehoben. Spätestens mit dem Tod des Betreuten endet die Betreuung.
