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Wer kann Berufsbetreuer werden

Erstaunlicherweise bilden Juristen lediglich eine Minderheit unter den Betreuern. Die meisten Betreuer kommen aus sozialen, pflegerischen und kaufmännischen Berufen. Der weibliche Anteil überwiegt. Der typische Betreuer sucht meistens in der zweiten Lebenshälfte einen beruflichen Wechsel oder nach Jahren der Kindererziehung einen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Viele Betreuer waren zuvor im sozialen, kirchlichen oder kommunalen Bereich ehrenamtlich tätig und haben sich dann entschieden, kranke und behinderte Menschen hauptberuflich in ihren rechtlichen und persönlichen Angelegenheiten zu vertreten.

Das Gesetz sieht lediglich vor, dass der zu bestellende Betreuer für die Führung der Betreuung in den entsprechenden Aufgabenkreisen „geeignet“ sein muss (§ 1897 BGB).

Die Hausfrau, die keine abgeschlossene Ausbildung nachweisen kann, aber mehrere Kinder erzogen hat und über eine hohe Sozialkompetenz verfügt, kann ebenso geeignet sein wie eine frühere Richterin.

Mittlerweile gibt es unter den Betreuern kaum eine Berufsgruppe, die nicht vertreten ist: Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Betriebswirte, Kranken- und Altenpfleger, kaufmännische Angestellte und Bankkaufleute. Aber auch: Philosophen, Theologen, Politologen und Geographen, Lehrer und Erzieher ebenso wie Ingenieure, Informatiker, Naturwissenschaftler sowie frühere Bahn- und Postbeamte.

Nicht wenige Berufsbetreuer sind gleichzeitig in anderen Berufen teilzeitbeschäftigt oder selbständig tätig.

Unsere Seminare für Neueinsteiger

Ausbildung zum Berufsbetreuer

Eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Berufsbetreuer hat der Gesetzgeber bewußt nicht vorgeschrieben. Stattdessen soll sich jeder angehende Betreuer in eigener Verantwortung das erforderliche Wissen aneignen.

Das Weinsberger Forum wurde 1998 von Rechtsanwalt Werner Beroll und Thomas Baum gegründet und führt seitdem Seminare und Kurse zum Betreuungsrecht mit bundesweit anerkannten Fachleuten als Referenten durch.