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Seminare Recht & Kommunikation - praxisnah, fundiert, wegweisend

Gefährdungseinschätzung nach §8a SGB VIII, Inobhutnahme nach §42 SGB VIII

18.11.2019 bis 18.11.2019 | 45239 Essen-Werden
Seminarnummer: 19 8860

Inhalt

und familiengerichtliches Verfahren nach § 1666 BGB aus rechtlicher Sicht

Sowohl bei der Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII wie auch bei der Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und dem familiengerichtlichen Verfahren nach § 1666 BGB sind Entscheidungen zu treffen, die eine vielschichtige Fallbeurteilung erforderlich machen.

So ist bereits umstritten, welche Gefährdungsschwelle für das Einsetzen der Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII oder für die Inobhutnahme nach § 42 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGB VIII zu fordern ist.

Problematisch kann auch das Verfahren vor dem Familiengericht nach § 1666 BGB sein, etwa weil auf Seiten des Jugendamtes und des Gerichts unterschiedliche Maßstäbe an ein Handeln angelegt werden.

Diese Probleme sollen im Rahmen des Seminars aus rechtlicher Sicht untersucht werden.

Das Seminar richtet sich insbesondere an Mitarbeitende der öffentlichen und freien Jugendhilfe, die Aufgaben im Zusammenhang mit der Gefährdungseinschätzung wahrzunehmen haben, an Verfahrensbeistände, Vormünder, Kinderschutzfachkräfte und Insoweit erfahrene Fachkräfte nach 8a SGB VIII.

Gesetzestexte / Arbeitsmittel

Bitte bringen Sie zum Seminar folgende Gesetzestexte/ Arbeitsmittel mit: SGB VIII

Ablauf

Das Seminar umfasst 6 Zeitstunden. Tagungsablauf wie folgt:

  • 09.00 - 10.30 Vortrag
  • 10.30 - 10.45 Kaffeepause
  • 10.45 - 12.15 Vortrag
  • 12.15 - 13.30 Mittagspause
  • 13.30 - 15.00 Vortrag
  • 15.00 - 15.30 Kaffeepause
  • 15.30 - ca.17.00 Vortrag


(geringfügige Änderungen möglich)

Referenten

Prof. Dr. Jan Kepert

Jan Kepert

Professor für öffentliches Recht, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg mit Abschluss des 1. Staatsexamens im Jahr 1999 und anschließendem Rechtsreferendariat mit Abschluss des 2. Staatsexamens im Jahr 2002. Promotion zum Dr. jur. an der Universität Mannheim. Jan Kepert war von 2002 bis 2009 in leitender Funktion in der Landesverwaltung Baden-Württembergs (Regierungspräsidium Stuttgart, Innenministerium Baden-Württemberg, Landratsamt Karlsruhe, Regierungspräsidium Freiburg) tätig. Seit 2011 lehrt er als Professor für öffentliches Recht mit Schwerpunkt auf dem Kinder- und Jugendhilferecht an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Er ist Mitherausgeber und Autor des LPK-SGB VIII sowie Autor des HTK-AsylbLG, des jurisPK-SGB X und zahlreicher Fachveröffentlichungen.

Ort

Kardinal-Hengsbach-Haus

Kardinal-Hengsbach-Haus

Das moderne Tagungszentrum Kardinal-Hengsbach-Haus bietet alles, was eine Veranstaltung zu einem gelungenen Ereignis macht. Das Haus und unser Service sind darauf ausgerichtet, dass alle Tagungsgäste sich während des gesamten Aufenthaltes bei uns rundum wohlfühlen. Unser Tagungshaus liegt gut erreichbar im Essener Süden, in ruhiger Grünlage oberhalb des Ruhrtals. Mit seiner schönen Aula, einer Vielzahl von Hörsälen und Tagungsräumen eignet es sich für Veranstaltungen fast jeder Art und Größe.

Dahler Höhe 29
45239 Essen-Werden

Telefon: 0201-49 00 10
Fax: 0201-49 00 169

http://www.kardinal-hengsbach-haus.de

Preise

Teilnahmegebühren

Seminar : 240,- € (umsatzsteuerfrei) + Tagungspauschale 45,- € (inkl. 19% MwSt.)
In der Tagungspauschale sind ein Mittagessen, die Tagungsgetränke sowie allgemeine Serviceleistungen mit enthalten. Arbeitsunterlagen/Skripte sind in der Teilnahmegebühr inbegriffen.

Rabatt

Ehemalige Teilnehmer, Mehrfachbucher (mind. 2 Seminare oder mind. 2 Teilnehmer) und Mitglieder unserer Kooperationspartner erhalten einen Preisnachlass von 15% auf den Seminarpreis. Die angegebenen Übernachtungspreise und Pauschalen für Mittagessen und Pausenbewirtung bleiben hiervon unberührt.

Unterbringung

Übernachtungen sind im Tagungshaus möglich. Die Übernachtung mit Frühstück im EZ kostet 72,- € (inkl. MwSt.).

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