WF Netzwerk – Eingliederungshilfe in der Praxis – Aufgaben, Zuständigkeiten und Berücksichtigung von Wunsch und Wille | Weinsberger Forum
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Berufliche Betreuung

WF Netzwerk – Eingliederungshilfe in der Praxis – Aufgaben, Zuständigkeiten und Berücksichtigung von Wunsch und Wille

26.05.2026 (Di) | Halbtagesseminar | Live-Online
Seminarnummer: 26 0553

Inhalt

WF Netzwerkabend für berufliche Betreuer

Einmal im Monat laden wir berufliche BetreuerInnen zu einem praxisnahen Online-Austausch ein – moderiert von den erfahrenen Praktikern Herrn Richter und Herrn Junt. Jeder Termin widmet sich einem eigenen Themenschwerpunkt und bietet Raum für fachlichen Input, kollegialen Austausch und Fragen aus der Praxis.

Teilnahmevoraussetzungen:
Diese Netzwerkgruppe richtet sich an ehemalige Teilnehmende unseres Sachkundelehrgangs, die mindestens vier Sachkundemodule oder den ehemaligen Zertifikatskurs Betreuungsrecht (in drei Modulen) erfolgreich abgeschlossen haben.


Themenschwerpunkt:
Eingliederungshilfe in der Praxis – Aufgaben, Zuständigkeiten und Berücksichtigung von Wunsch und Wille



Inhalt
Die Eingliederungshilfe ist ein zentraler Bestandteil der Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung. Für rechtliche Betreuer:innen ergeben sich dabei häufig Fragen zur Abgrenzung der eigenen Aufgaben gegenüber den Pflichten der Betreuten, den Verantwortlichkeiten der Leistungserbringer und den Zuständigkeiten der Kostenträger.

Besondere Bedeutung haben dabei § 1821 BGB (Berücksichtigung von Wunsch und Wille der betreuten Person) und § 17 Abs. 4 SGB I, der die Leistungsträger verpflichtet, die berechtigten Wünsche der Leistungsberechtigten zu berücksichtigen und deren Mitwirkung zu unterstützen. Ebenso rückt das Prinzip der unterstützten Entscheidungsfindung stärker in den Mittelpunkt der Betreuungspraxis.

Im Austausch werden folgende Themen behandelt:

  • Aufgaben, Zuständigkeiten und Mitwirkungspflichten aller Beteiligten
  • Umsetzung von Wunsch und Wille im Rahmen der Eingliederungshilfe
  • Bedeutung der unterstützten Entscheidungsfindung für Betreuer:innen
  • Zusammenarbeit mit Leistungserbringern und Kostenträgern
  • Erfahrungen aus der Praxis und Abwägungen zwischen Selbstbestimmung und Fürsorgepflicht


Der kollegiale Austausch bietet Raum für Praxisfragen, Fallbeispiele und gemeinsame Lösungsansätze zur rechtssicheren und teilhabeorientierten Umsetzung.

Ablauf

Der WF Netzwerkabend umfasst 2 Zeitstunden und findet von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr statt.

Für das Live-Online-Seminar nutzen wir die Plattform „Zoom“.

Technische Voraussetzungen

  • Computer oder Laptop mit Internetzugang
  • Lautsprecher und Mikrophon (Headset)
  • Kamera (wünschenswert)


Den Zoom-Link sowie die Zugangsdaten für die Seminarunterlagen erhalten Sie spätestens 3 Werktage vor Seminarbeginn per E-Mail.

Bei technischen Problemen unterstützen wir Sie gerne. Bitte rufen Sie uns unter der Telefonnummer 07134 22 0 44 an.

Referenten

Carsten Richter

Carsten Richter

Berufsbetreuer

Seit 2005 als Berufsbetreuer aktiv.

Ausbildung als Jugend- und Heimerzieher, sowie Fotograf (www.360grad.photos).
Vor der Betreuung mehr als 20 Jahre in der offenen Jugendarbeit tätig.

Marco Junt

Marco Junt

Berufsbetreuer

Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann, Koordination von mobilen sozialen Hilfen im Rahmen des Zivildienstes, nach jahrelanger kaufmännischer Tätigkeit seit 2006 als beruflicher Betreuer in Heilbronn tätig. Ab 2018 zudem regelmäßiger Seminarbegleiter des Weinsberger Forums.

Ort

Bei diesem Seminar handelt es sich um ein Online-Seminar.

Preise

Teilnahmegebühren

Seminar: 21,- € (umsatzsteuerfrei)

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Diese wird für den Versand der Zugangslinks zum Zoom-Raum und zur Lernplattform benötigt.3

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1. Das Geburtsdatum wird zur Erstellung von Zertifikaten und Qualifikationsnachweisen benötigt
2. Hinweis zur Angabe der Berufsbezeichnung:
Bitte geben Sie Ihre Berufsbezeichnung/ Ihren Hochschulabschluss an, wenn diese/r für den Lehrgang bzw. die zukünftige Tätigkeit relevant ist und eine abschließende Klausur vorgesehen ist.
Die Berufsbezeichnung wird dann zusätzlich auf dem Zertifikat, Qualifikationsnachweis oder Sachkundenachweis aufgeführt.
Beispiel: Soziale Arbeit (B.A.)
3. Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse an, die nicht von mehreren Personen in Ihrer Institution verwendet wird. Die mehrfache Verwendung gleicher E-Mail-Adressen, führt zu einer Überschreibung der Teilnehmerkonten auf der Lernplattform.