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Seminar (Zertifikatskurs): Fachkraft Kindeswohlgefährdung

Die Tatbestände einer Kindeswohlgefährdung sollen mit der Reform des § 8a SGB VIII auch pädagogische Mitarbeiter in Trägern der freien und öffentlichen Jugendhilfe feststellen. Nur so kann ein Frühwarnsystem funktionieren. Früher galt eine strikte Trennung zwischen pädagogischen und sozialen Aufgaben einerseits und der staatlichen Kontrollfunktion durch die Jugendämter andererseits. Mittlerweile werden auch die Träger pädagogischer Jugendhilfeeinrichtungen in die Kontrollfunktion eingebunden. Im Falle der Nichterkennung haften die Mitarbeiter, auch strafrechtlich.

Die Fortbildung Kindeswohlgefährdung ist insbesondere auch für pädagogische Mitarbeiter von Kindergärten und Kindertagesstätten geeignet (u.a. Erzieher und Erzieherinnen). Die Kursteilnehmer sollen als Multiplikatoren in ihren eigenen Einrichtungen tätig sein.

Der Mitarbeiter soll das Verfahren nach § 8a SGB VIII kennen. Die Träger sind zur Schulung ihrer Mitarbeiter verpflichtet. In der Fortbildung werden die rechtlichen Grundkenntnisse vermittelt. Darüber hinaus aber auch die psychologische Symptomatologie von Gefährdungstatbeständen. Auf Fragen nach der Pflicht und den Grenzen eigener Ermittlungen, wenn von Dritten entsprechende Hinweise eingehen, werden in der Fortbildung behandelt.

Die Kenntnisse in den einzelnen Einrichtungen sollen dazu führen, dass Probleme bereits unterhalb der Schwelle des § 8a SGB VIII erkannt werden. Die erfahrene Fachkraft braucht dann gar nicht tätig zu werden.

Auch die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für diese besondere Aufgabe eingesetzt werden, sollen über besondere kommunikative Fähigkeiten und über eine hohe Sozialkompetenz verfügen. Sie haben mit schwierigen Eltern zu kommunizieren und dürfen das Vertrauen nicht gleich verspielen. Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen werden diesen Mitarbeitern abverlangt.

Die Jugendämter treffen mit den Trägern vertragliche Vereinbarungen. Die erfahrene Fachkraft wird dann auch namentlich benannt. In der Praxis werden nicht selten Fachkräfte vom ASD der Jugendämter benannt. Die Fortbildung ist auch für diese Mitarbeiter bestens geeignet. Im Sinne des Gesetzes wäre es allerdings, wenn die erfahrene Fachkraft Abstand zu den Jugendämtern hätte.

Die Gesamtverantwortung im Bereich der Kindeswohlgefährdung liegt nach wie vor bei den Jugendämtern. Die Fortbildung ist auch für Mitarbeiter der Jugendämter geeignet, die sich in dieses Gebiet einarbeiten wollen.

Hier geht's zu unseren Seminarangeboten für Erzieher, Mitarbeiter von Jugendämtern etc.

Unsere Seminare für Neueinsteiger

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Erzieher und Erzieherinnen von Kindertagesstätten, Kindergärten etc., aber auch an Mitarbeiter von Jugendämtern.

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