Unsere Referentinnen und Referenten
Burkhard Lindenthal
Richter am Amtsgericht Bremen
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn mit anschließendem Referendariat in Leipzig. Mehrjährige beratende Tätigkeit als Jurist in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
Seit 2009 als Richter in der Bremischen Justiz tätig, u.a. im Zivil- und Jugendstrafrecht am Amts- und Landgericht. Seit 2014 Familienrichter am Amtsgericht Bremen. Daneben aktiv in der Ausbildung von Referendar:innen und der Fortbildung von MitarbeiterInnen der Bewährungshilfe.
Kay Lütgens
Rechtsanwalt und Verbandsjurist beim BdB
Hamburg, geb. 1957, Rechtsanwalt und Verbandsjurist des Bundesverband der Berufsbetreuer/-innen (BdB) e.V., Mitautor betreuungsrechtlicher Fachbücher und beim Heidelberger Kommentar.
Dr. Robert P. Maier
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Diplom-Ökonom. Steuerberater seit 2001 und Wirtschaftsprüfer seit 2005. Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet der Einkommensermittlung bei Selbstständigen als Dozent und Sachverständiger bzw. Gutachter. Veröffentlichungen zur Thematik, u. a. in Handkommentar Familienrecht (Nomos Verlag, Beitrag „Steuerrechtliche Bezüge im Familienrecht“).
Frederike Maleki-Öhmann
Kommunikationswirtin, Soziologin, Erziehungswissenschaftlerin, Traumaberaterin und systemische Supervisorin
Seit 2013 ist sie in der Prävention sexualisierter Gewalt tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in Beratung, Fortbildung und fachpolitischer Gremienarbeit.
Derzeit arbeitet sie beim Landschaftsverband Rheinland in der Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Dort berät sie Mitarbeitende von Jugendämtern zu Prävention, Intervention und Nachsorge und führt Seminare zur Qualifizierung von Fachkräften im Themenfeld sexualisierter Gewalt durch.
Zuvor war Frederike Maleki-Öhmann als Fachreferentin bei der Deutschen Bischofskonferenz tätig. Dort unterstützte sie die Arbeit von Aufarbeitungskommissionen und Betroffenenbeirat und wirkte maßgeblich an der konzeptionellen Neustrukturierung des Themenfeldes „sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche“ mit. Ihre traumapädagogische und systemische Haltung prägt dabei sowohl ihre Beratungs- als auch ihre Bildungsarbeit.
Ernest Martin
Diplom-Psychologe
Jahrgang 1970. Diplom-Psychologe, Integrativer Gestalt-Körpertherapeut, Ausbildung in integrierter Ehe- und Familienberatung mit psychoanalytisch-systemischer Orientierung.
Langjährige Tätigkeit in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe, Stadtteilkoordination und Durchführung von niederschwelligen Jugendhilfeprojekten, individuelle Begleitung traumatisierter Jugendlicher, Streetwork. Außerdem Berater in einer psychologischen Lebens-, Ehe- und Familienberatungsstelle der Diakonie in Hessen.
Seit 2012 Tätigkeit in eigener Praxis in Hückeswagen, Arbeitsschwerpunkte Psychotherapie, Paarberatung und Körperarbeit. Supervision bei verschiedenen Jugendhilfeträgern sowie freiberufliche Dozententätigkeit.
Birgit Maschke
Diplom-Sozialpädagogin
Diplom-Sozialpädagogin, Familientherapeutin (DGSF), Traumatherapeutin (Kirschenbauminstitut), Supervisorin (DGSF), STEEP-Qualifikation (HAW HH), Qualitätsentwicklerin Kinderschutz (Kronberger Kreis e.V.).
30 Jahre Berufserfahrung als Fachkraft in der öffentlichen Jugendhilfe als insofern erfahrene Fachkraft Kinderschutz im Kontext des § 8a/8b SGBVIII und Bundeskinderschutzgesetz (durchgeführte Fachberatungen in über 1700 Fällen).
Freiberufliche Tätigkeit: Supervision, Fortbildung, Fallwerkstätten und andere dialogische Verfahren zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz.
Imke Mehrkens
Systemisch lösungsorientierte Sachverständige im Familienrecht, systemische Supervisorin und Organisationsberaterin, Dozentin für die Ausbildung von zertifizierten Kinderschutzfachkräften, systemische Beraterin, Diplom-Sozialpädagogin
Mit dem Thema Gewalt und Vernachlässigung in Familien beschäftigt sich Frau Mehrkens seit Beginn ihrer sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeit. Aktuell berät sie als Supervisorin/ Organisationsberaterin zum intervenierenden, institutionellen und strukturellen Kinderschutz. Ihre systemische Haltung nutzt sie dabei, um komplexe Situationen im Kinderschutz zu verstehen, zu begutachten, und mit Fachkräften Lösungen zu erarbeiten, die zu mehr Handlungssicherheit führt. Seit 2011 steht Frau Mehrkens als Mitgründerin der „id systemischen Beratung und Bildung“ bundesweit zur Verfügung.
Ihre Expertise im Kinderschutz verbindet Frau Mehrkens mit der jahrelangen Erfahrung als Verfahrensbeiständin im Familiengericht. Als psychologische Sachverständige im Auftrag von Familiengerichten ist sie seit einigen Jahren Kindern und Eltern bei der Lösung ihrer Sorgerechts- und Umgangsschwierigkeiten behilflich.
Markus Nellen
Diplom-Sozialpädagoge
Studium der Sozialpädagogik und seit 25 Jahren Erfahrung in der ambulanten, stationären und öffentlichen Jugendhilfe, davon seit über 13 Jahren als Amtsvormund. Initiator und Leitung eines seit mehreren Jahren bestehenden überörtlichen Arbeitskreises im Bereich Amtsvomundschaften. Zusatzqualifikation als insoweit erfahrene Fachkraft im Kinderschutz. Verheiratet und zwei Kinder.
Astrid Niederberger
M.Sc. Psychologin, Sachverständige für Aussagepsychologie und Familienrechtspsychologie, Verfahrensbeistand
Studium der Psychologie an der Universität Trier. Seit 2015 freiberufliche Tätigkeit als Psychologische Sachverständige mit den Schwerpunkten Aussagepsychologie und Familienrechtspsychologie sowie Tätigkeit als Verfahrensbeistand. Seit 2016 regelmäßige Lehraufträge im Masterstudiengang Psychologie an der Universität Trier.
Stefan Nowak
Dipl.-Erziehungswissenschaftler, Sachbearbeiter im ASD, Lehrbeauftragter an der Hochschule Koblenz
Stefan Nowak ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Praxisfeldern der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Durch seine Erfahrungen in der stationären Jugendhilfe sowie im Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes beleuchtet er sowohl die Perspektive der freien Träger als auch die der öffentlichen Jugendhilfe.
Einen zentralen Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit bilden die Eingliederungshilfe und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Sozialleistungsträgern.
Seit dem Jahr 2025 ist er zudem als Lehrbeauftragter an der Hochschule Koblenz tätig und bringt seine praktischen Erfahrungen in die Lehre ein und verknüpft die gesetzlichen Vorgaben mit der Entscheidungspraxis in den Jugendämtern und der Leistungserbringung durch die freien Trägern anhand von anschaulichen Praxisbeispielen.