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Kinder- und Jugendhilfe

Umgangspfleger und Umgangsbegleiter

zu den Seminaren

Aufgaben des Umgangspflegers / Umgangsbegleiters

Der Umgangspfleger kann bei Störungen des Umgangsrechts auf Anordnung des Familiengerichts bestellt werden (§ 1684 Abs.2 BGB). Der Umgangspfleger soll die Durchführung des Umgangsrechts ermöglichen. Er kann die Herausgabe an den Umgangsberechtigten verlangen. Er kann mit beiden Eltern über die Ausgestaltung des Umgangs verhandeln und auf eine einvernehmliche Regelung hinwirken.

Kommt es zu keiner Einigung hat der Umgangspfleger das Recht, die Umgangsrechtspflichten selbst zu konkretisieren und im gerichtlichen Verfahren gegen den widerstrebenden Elternteil durchzusetzen.

Der Umgangspfleger ist Pfleger des Kindes. Er muss also dessen Wohl und Interesse vertreten.

Das Gesetz regelt keine Zugangsvoraussetzungen für Umgangspfleger. Das Familiengericht kann im konkreten Fall einen geeigneten Umgangspfleger bestellen. Materiell rechtliche Kenntnisse hinsichtlich des Sorge- und Umgangsrechts, aber auch bezüglich der Verfahrensvorschriften werden vorausgesetzt. Psychologisch-pädagogische Kenntnisse sowie kommunikative Fähigkeiten sind darüber hinaus erforderlich. Der Umgangspfleger hat nicht nur mit traumatisierten Kindern, sondern auch mit schwierigen Eltern zu tun.

Besonders geeignet sind neben im Familienrecht tätigen Rechtsanwälten vor allem Psychologen, Sozialpädagogen/Sozialarbeiter, Berufsbetreuer und  Mediatoren. Aber auch andere Berufe können bei entsprechender Qualifizierung vom Familiengericht bei der Bestellung berücksichtigt werden.

Neubewerber sollten sich mit den erworbenen Qualifizierungs-Nachweisen beim Familiengericht bewerben.

Zielgruppe

Unsere Seminare richten sich an Rechtsanwälte, Psychologen, Sozialpädagogen/Sozialarbeiter, Berufsbetreuer und Mediatoren, aber auch an Teilnehmer anderer Berufe, die an einer Fortbildung zum Umgangspfleger interessiert sind.

Was verdient ein Umgangspfleger / Umgangsbegleiter?

Umgangspfleger Umgangsbegleiter Vergütung

Der Umgangspfleger kann die aufgewendete Zeit minutengenau abrechnen, je nach Grundberuf sind bis zu 39 € pro Stunde bei einem abgeschlossenen Studium möglich.

Der Umgangsbegleiter rechnet über das Jugendamt ab. Diese bewilligen Stundensätze bis zu 50 €.

Ausbildung zum Umgangspfleger und Umgangsbegleiter

Eine förmliche Ausbildung zum Umgangspfleger wird nicht verlangt. Das Familiengericht bestellt den Umgangspfleger, den es für geeignet hält. Das können neben Rechtsanwälten auch Psychologen, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Pädagogen, Erzieherinnen, Berufsbetreuer, Berufsvormünder oder Angehörige anderer sozialer Berufe sein.

Der Familienrichter ist in der Auswahl des Umgangspflegers nicht an nachgewiesene Fachkenntnisse gebunden.

In der Praxis wird meistens der Nachweis einer Fortbildung oder Weiterbildung zum Umgangspfleger verlangt. 

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Seminar-Nr. Seminar-Bezeichnung Datum Ort
25 0028 Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII, Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und Verfahren nach § 1666 BGB aus rechtlicher Sicht 07.11.2025 (Fr) Live-Online
25 0013 (Rechts)Medizinische Aspekte bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung 29.10.2025 (Mi)
halbtägig
Live-Online
25 0097 Erziehungsfähigkeit und Kindeswohl: Eltern und Kinder mit psychischen Störungen 10.10.2025 (Fr) Live-Online
25 0030 Kinderschutz – Aus fehlgeschlagenen Kinderschutzverläufen lernen 19.09.2025 (Fr) Live-Online
25 0024 Vorläufige Inobhutnahme, Inobhutnahme und Verfahrensrecht 12.09.2025 (Fr) Live-Online
25 0041 Zertifikatslehrgang Umgangspfleger 26.05.2025 (Mo) –
28.05.2025 (Mi)
Live-Online
25 0027 Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII, Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und Verfahren nach § 1666 BGB aus rechtlicher Sicht 19.05.2025 (Mo) Live-Online
25 0012 (Rechts)Medizinische Aspekte bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung 10.04.2025 (Do)
halbtägig
Live-Online
25 0096 Erziehungsfähigkeit und Kindeswohl: Eltern und Kinder mit psychischen Störungen 04.04.2025 (Fr) Live-Online
25 0011 Psychisch belastete Familien 20.03.2025 (Do) Live-Online
25 0009 Digitale Medien im Kinderschutz 26.02.2025 (Mi) Live-Online
25 0029 Kinderschutz – Aus fehlgeschlagenen Kinderschutzverläufen lernen 31.01.2025 (Fr) Live-Online
25 0010 Fachtag zum Wechselmodell 27.01.2025 (Mo) Live-Online
25 0023 Vorläufige Inobhutnahme, Inobhutnahme und Verfahrensrecht 24.01.2025 (Fr) Live-Online
25 0136 Familiengericht und Jugendamt: Austausch der Professionen (NEU) 14.01.2025 (Di) Live-Online